Gold und Silber werden immer teurer. Nach einer Korrektur nach dem historischen Hoch von 4.533 Euro beim Gold und 97,67 Euro beim Silber steigen die Preise von Gold und Silber wieder an. Dir Preisentwicklung während der Korrektur der beiden Edelmetalle lässt auf massive Manipulation an der New Yorker Papierbörse Comex schließen.
Die Rohstoffbörse in Shanghai hatte seine Pforten für eine gute Woche geschlossen gehalten. Grund war das chinesische Neujahresfest. In dieser Zeit wird der Handel von Rohstoffen, also auch von Gold und Silber ausgesetzt.
Die Preissteigerungen der letzten Monate waren in hohem Maße darin begründet, dass in Shanghai physische Rohstoffe gehandelt wurden, die höhere Preise hatten als Rohstoffe in den Papierkontrakten an der Comex. Die enorme Nachfrage nach Gold und Silber, vor allem aus Asien hat die Preise nach oben getrieben. Papiermanipulationen in New York scheiterten in erster Linie daran, dass es für die Akteure bei den Preisen in Shanghai viel zu verlockend war, sich die physische Ware ausliefern zu lassen, als die Kontrakte mit Dollars herauszukaufen.
Da kam das Neujahrsfest in China wie gerufen. Einige Akteure haben hohe Short-Positionen, wetteten also auf fallende Kurse. Die Preisentwicklung von Gold und Silber nach oben wurde zu einem großen Problem. Je stärker die Preise stiegen, desto teurer würde es werden, sich aus den Short-Kontrakten herauszukaufen. Also wurden die Neujahrstage genutzt, das Schlimmste zu verhindern.
Manch Edelmetallbesitzer mag durch die Korrekturen bei Gold und Silber verunsichert sein. Schließlich zählt für die meisten ein Verlust – wenn auch nur theoretisch – 4 bis 5 mal schwerer als Gewinne. Wer aber die Korrektur zum Nachkaufen nutzte und noch nutzt, kann entspannt zusehen, wie die Preise wieder klettern.
Was tut sich bei anderen Anlageklassen?
Die Aktien laufen und laufen. Obwohl die größten Volkswirtschaften mit enormen Problemen in den Währungen zu kämpfen haben, steigen de Kurse kontinuierlich weiter. Ein Großteil der Kursgewinne ist zweifellos der ausgedehnten Geldmenge geschuldet, die aus der Verschuldung folgt. Hier ist also Vorsicht geboten. Der Zeitpunkt ist gerade günstig, aus den Aktien in die Edelmetalle umzuschichten und damit sein Erspartes zu sichern.
Anders läuft es beim Bitcoin. Von seinen 114.117,30 Euro am 4. Oktober 2025 stürzte das digitale Geld ab auf mittlerweile 55.150,86 Euro (25.02.2025). Das ist weniger als die Hälfte des historischen Höchstpreises. Die Euphorie scheint erstmal gebrochen. Nichts steigt ewig. Der Preis für einen Datenbankeintrag – und nichts anderes ist Bitcoin – kann nur auf einen Preis steigen, den andere bereit sind, dafür zu bezahlen.
Trotz Korrekturen sind Gold und Silber sichere Häfen
Im Gegensatz zum Bitcoin hat man bei Gold und Silber einen stabilen physischen Wert. Der Preis mag schwanken, der Wert wird niemals wertlos werden. Wenn alle anderen Anlagen in einem Crash wertlos werden, bleiben die Edelmetalle übrig. Es ist jetzt Zeit, ordentlich nachzukaufen.
Bild: Adobe Firefly






